Voraussetzungen für eine Notbetreuung 
(Aktualisierung 05.05.2020)


Ab Montag, 27.04.2020 werden nach folgenden Maßgaben Notbetreuungsgruppeneingerichtet:

Die Betreuung wird nur für Kinder der Jgst. 1-6 eingerichtet.

Das Betreuungsangebot darf in Anspruch genommen werden, soweit und solange


  • ein Erziehungsberechtigter in einem Bereich der kritischen Infrastruktur tätig oder 
  • eine Alleinerziehende bzw. ein Alleinerziehender erwerbstätig ist (im oder außerhalb des Bereichs der kritischen Infrastruktur)
  • Schüler oder Schülerinnen, die Kinder haben und am Unterricht der Abschlussklassen teilnehmen.


Erforderlich bleibt aber weiterhin, dass der Erziehungsberechtigte aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung des Kindes gehindert ist und dass das Kind

  • nicht durch eine andere im gemeinsamen Haushalt lebende volljährige Person betreut werden kann
  • keine Krankheitssymptome aufweist 
  • nicht in Kontakt zu einer infizierten Person steht oder seit dem Kontakt mit einer infizierten Person 14 Tage vergangen sind und es keine Krankheitssymtome aufweist, und 
  • keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegt.

akt. 05.05.20: Für die Jahrgangsstufen 1-6, die nach dem 11. Mai jeweils noch nicht in den Präsenzunterricht zurückgekehrt sind, sowie für die Teilgrupen, die aufgrund des "rollierenden Systems" jeweils nicht im Präsenzuntrricht beschult werden, wird die Notbetreuung fortgesetzt. 
Wie schon in den Osterferien soll auch während der Pfingstferien ein entsprechendes Angebot vorgehalten werden. 


Bereiche der kritischen Infrastruktur

Die Gesundheitsversorgung umfasst auch den Rettungsdienst und Psychotherapeut-/innen. Die Pflege umfasst insbesondere die Altenpflege, die Behindertenhilfe, die kindeswohlsichernde Kinder- und Jugendhilfe und das Frauenunterstützungssystem (Frauenhäuser, Fachberatungsstellen/Notrufe, Interventionsstellen).

Zu den sonstigen Bereichen der kritischen Infrastruktur zählen insbesondere alle Einrichtungen,

  • die der sonstigen Kinder- und Jugendhilfe (insbesondere zur Aufrechterhaltung der Notbetreuung in Schulen und Betreuungseinrichtungen), der Seelsorge in den Religionsgemeinschaften,
  • der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr und Katastrophenschutz) und der Bundeswehr,
  • der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung),
  • der Lebensmittelversorgung (von der Produktion bis zum Verkauf),
  • der Versorgung mit Drogerieprodukten,
  • des Personen- und Güterverkehrs (z.B. Fernverkehr, Piloten und Fluglotsen),
  • der Medien (insbesondere Nachrichten- und Informationswesen sowie Risiko- und Krisenkommunikation), 
  • der Banken und Sparkassen (insbesondere zur Sicherstellung der Bargeldversorgung und der Liquidität von Unternehmen), der Steuerberatung und
  • der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz (auch Rechtsberatung und -vertretung sowie die Notariate) und Verwaltung dienen.


Dazu zählen auch die Beschäftigten in Kitas und Schulen, die im Rahmen der Notbetreuung eingesetzt werden. Auch Lehrkräfte in Schulen, die für den Unterricht vor Ort eingeteilt sind, zählen hierzu.


 

Die Notbetreuung erstreckt sich auf den Zeitraum der regulären Unterrichtszeit der zu betreuenden Schülerinnen und Schüler. 

Eine Notfallbetreuung bis 16.00 Uhr steht nur für solche Schülerinnen und Schüler zur Verfügung,

  • welche regelmäßig an einem schulischen Ganztagsangebot oder der Mittagsbetreuung teilnehmen und / oder
  • deren Erziehungsberechtigte in einem Beruf der kritischen Infrastruktur tätig sind.